Warum

Gesundheit führt nicht nur über Ernährung aber er macht den größten Teil aus, bei dem wir viel falsch machen, ohne es zu wollen. Wir können aber genau diesen großen Teil leicht beeinflussen, wenn wir dazu bereit sind, ein bisschen mehr Wissen über Nahrung und Körper zu sammeln.

Für mich ist gesunde Ernährung ein harmonischer Kreislauf von naturbelassenen Zutaten und Nahrung, die meine Verdauung und Organe schützt. Ich habe deshalb über die Jahre beschlossen, einige Grundsätze zu befolgen, und zwar die der
Rohkost
der Vegetarier
der Darmgesundheit
und des Fastens.

Weiterhin verwende ich keine
künstlichen Zucker
unnatürlich haltbar gemachte Nahrung
erfundene Lebensmittel ~ Kram, den es natürlicherweise nicht gibt und der keinen Nährwert hat
verarbeitete Nahrung wie polierten Reis oder Auszugsmehle
und ich esse keine
fertige Nahrung (mit Ausnahme derer, die aus natürlichen Zutaten schonend hergestellt sind, von einzelnen ausgewählten Herstellern aus Reformhaus und Bioläden)

Gesunde Nahrung besteht aus guten Zutaten. Und gute Zutaten bestehen nur aus einer Zutat, nämlich dem Lebensmittel selbst. Natürliche Zutaten sind in der Regel nährstoffreich und ohne Schadstoffe. Wenn wir also abwechslungsreich essen, schützen wir unseren Körper und unsere Gesundheit. Es sei denn, wir behandeln die Nahrung so sehr, dass der Nährwert verloren geht und Schadstoffe gebildet werden.

Wenn wir Nahrung erwärmen, gehen als erstes Enzyme und Vitamine verloren. Mineralstoffe werden mit dem Kochwasser ausgeschwemmt. Und sämtliche Moleküle verändern ihre Struktur, sodass unser Körper vieles nicht mehr erkennen kann. Einst nützliche Vitalstoffe werden ungenutzt ausgescheiden. Es entstehen aber auch neue Strukturen, die uns sogar schaden. Wissenschaftliche Ergebnisse darüber lieferte zum Beispiel Maillard. Er untersuchte Lebensmittel nach dem Erhitzen und fand erschreckend viele Stoffe, die es auf unserem Planeten gar nicht gibt und die krebserregend wirken.
Die veränderten Stoffe haben lt. Studien starke Auswirkungen auf unser Körpergewebe, die Zellalterung, unser Erbgut und blockieren Proteine und Lektine, die die Zerstörung von Krebszellen behindern. Krebs und Metastasen breitet sich deshalb aus, im Regelfall ist der Körper in der Lage, ihn zu heilen. Seine Ergebnisse sind auch bekannt als Maillardsche Moleküle.

Stellt sich mir also die Frage was ich essen möchte, verändertes oder all die naturgegebenen Schätze, die uns Millionen Jahre ernährt haben und für uns geschaffen sind.

MEHR NÄHRSTOFFVERLUST UND SCHADSTOFFBELASTUNG
Unsere täglich steigende Umweltbelastung sowie Monokultur sorgen für Nährstoffverlust und Schadstoffbelastung. In fast jeder Nahrung stecken Schadstoffe, wir kippen sie täglich in den Abluss. Über das Abwasser gelangen sie ins Grundwasser und in den Nahrungskreislauf. Pflanzen nehmen das Wasser aus den Böden auf, speichern die Schadstoffe in ihren Zellen und wir essen sie später. Was sie aber kaum noch speichern, sind Nährstoffe. Im normalen Kreislauf der Natur sterben Insekten und Pflanzen, hinterlassen eine veräste Bodenstelle und daraus bildet sich neuer nährstoffreicher Boden. Unser Nahrung wächst aber nicht mehr auf solchen Böden, sie wächst in Nährstofflösungen in Treibhäusern und in Monokultur auf versteppten Böden ohne Leben. Dort wird wöchentlich nachgesprüht, um jegliches selbst funktionierende Ökosystem auszurotten, damit der flächenmäßig größtmögliche Ertrag einer Pflanze genutzt wird. Das kann nicht funktionieren. Meiner Meinung nach macht das Prinzip des Gebens und Nehmens unsere Natur aus. Sobald wir anfangen, sie auszunutzen, bekommen wir weniger zurück, eben auch weniger Gesundheit.

Neben guten Zutaten esse ich auch bestimmte Nahrungsmittel nicht in Kombination miteinander, da sie im Verdauungstrackt bioelektrische Spannungen aufbauen und somit Unwohlsein und die verschiedensten Verdauungsbeschwerden verursachen.
Ich finde nicht alles davon zwingend notwendig, damit man sich gesund ernährt, aber aufgrund der vielen vielen gesundheitlichen Vorteile, die sich daraus ergeben, habe ich mich dazu entschieden, diese Grundsätze weitestgehend zu beachten.

Mir macht diese Ernährung Spaß und ich fühle mich so gut damit. Jede Ausnahme stimmt mich traurig, nachdenklich und manchmal habe ich sogar ein schlechtes Gewissen meinem Körper gegenüber. Wenn ich bei Freunden vom Geburtstagkuchen probiere oder es im Restaurant nur schlechte Auswahl gibt, habe ich sofort die schädlichen Auswikungen im Kopf. Das ist nicht schlimm, ich sehe es eher als Selbsterkenntnis und es sport mich an, solche Situationen zu vermeiden. Das sind Gedanken, die mir dann durch den Kopf gehen:

Zucker wirken im Körper wie Drogen und sind langsame Killer. Schon ein kleines bisschen, ein Bonbon oder eine Tasse mit Zucker gesüßten Kaffee können dazu führen, dass wir Speisen, die wir an diesem Tag zu uns genommen haben, auch gesunde, nicht vertragen und uns unwohl fühlen und Bauchschmerzen bekommen. Zucker zerstört unsere Darmflora und bringt Mineralstoffmangel und Vitaminmangel durch Übersäuerung mit sich. Er begünstigt damit alle möglichen Krankheiten.

Wusstest du, dass sich Krebszellen von Zucker nähren?

Heutzutage sind Menschen von Allergienen betroffen, die es nur gibt, weil unsere Darmflora zerstört ist und unser Immunsystem nicht mehr ausreichend reagieren kann. Wir geben diese Allergien sogar weiter und legen sie schon unseren Kindern in die Wiege. Würden wir allein nur auf zugesetzte Zucker verzichten, könnten wir viele Krankheiten und Allergien verhindern.

Ich verbanne Zucker nicht grundsätzlich von meinem Speiseplan, aber alle raffinierten oder kristallisierten Zucker. Natürliche Zucker dürfen schonmal mit ins Essen, das meiste süße ich jedoch mit Früchten.

Gesunde Ernährung3Der Hauptbestandteil meiner täglichen Nahrung besteht aus Früchten und Gemüse, rohen Früchten und rohen Gemüse. Es gibt für mich auch nichts, auf das ich mehrmals am Tag so dermaßen Hunger oder Appetit habe, wie auf Früchte und Gemüse. Das war früher mit gekochter Nahrung anders. Der Körper merkt sich, was gut ist und mit totgekochter nährstoffarmer Masse kannte er dieses Gefühl nicht. Er verlangte dann nur nach hochkalorischer Nahrung, damit wenigstens Energie und Fettvorrat gesichert sind.

Rohkost hingegen ist in der Regel kalorienarm und hat eine hohe Nährstoffdichte. Sie besitzt viele Ballaststoffe, die mehrere Faktoren unserer Gesundheit begünstigen und darüber hinaus sind Mineralstoffe, Vitamine und Enzyme in einem für unseren Körper und alle Körperfunktionen optimalen Gleichgewicht.

Keine künstlich hergestellte Nahrung oder Nahrung, die künstlich mit Mineralstoffen und Vitaminen angereichert ist, kann mit Rohkost mithalten. Es ist das Beste, was wir unserem Körper und unserer Gesundheit bieten können und ganz nebenbei schützen wir somit auch noch unseren Planeten.

Im Übrigen ist Rohkost kein neuer Trend, den Rohköstler gab es schon Millionen Jahre vor dem Kochtopf.

Rohkost ist unsere Urkost. Das Feuer nutzen wir erst seit ca. 5.000 Jahren zum Erwärmen von Speisen. Die ältesten und umstrittenen Funde werden auf 8.000 Jahre geschätzt. Ganz schön wenig gesehen an der gesamten Evolution oder?