Nachhaltig – Wir wollen das und wir können das

Denkst du auch manchmal, du kannst als Einzelner eh nichts ausrichten? Es ist alles eine Kopfsache, wer will findet Wege, wer nicht will, findet Ausreden. So kannst du mit guten Beispiel voran gehen und gesünder leben…

Immer wieder sagt man mir – “du kannst nicht die ganze welt allein retten”

Ich will aber, also leiste ich auch meinen Beitrag dazu.

Wir alle wollen im Grunde gesundheitlich unbedenkliche Nahrung,

gesund leben,

schadstofffreie Kleidung,

schadstofffrei wohnen.

Wir wollen keine Pestizide im Essen.

keine von Kinderhand genähte Kleidung und auch nicht, dass für unsere Kleidung schon die Kleinsten knöcheltief in Chemikalien stehen mussten.

Wir wollen nicht, dass unser Wohnraum ständig ausdampft und Gifte in die Luft absondert, die wir dann einatmen.

Auch wenn sich nur Wenige für die Fakten interessiert, so wollen wir im Grund alle das gleiche. Wir tun aber nicht sonderlich viel dafür und vertrauen einfach auf die Sicherheit durch gesetzliche Regelungen. Wir denken, wir wären durch die EU genügend geschützt, aber so ist es nicht.

Es gibt zwar Listen, die Schadstoff auflisten, die Höchstgrenzen festlegen, usw. aber das ist zu wenig. Tausende Stoffe sind noch überhaupt nicht in diesen Listen aufgenommen oder was nützt es uns, wenn in der Nahrung und deren Verpackung lt. Gesetz kein Bleigehalt sein darf, in anderen Haushaltsgegenständen dann aber der 50-fach erhöhte Wert an Blei zu finden ist, wie z.B. neulich in der Dekofolie vom Supermarkt. (Öko Test 03/2014 S. 18)

Was nützt es uns, wenn wir um die schädigende Wirkung von Glyphosat wissen, dieses aber nicht verboten wird und in 19 von 20 getesteten Brötchen zu finden ist.

Und was nützt es uns, wenn BPA (Biosphenol A, ein Weichmacher in Plastik) in Babyfläschchen verboten ist, wir ihn aber durch sämtliche andere Plastikgegenstände aufnehmen.

Wir wissen um die heutigen schlimmen Zustände in der konventionellen Landwirtschaft, der Tierhaltung oder besser gesagt – Tierausbeutung und wir wissen auch von der Verachtung der Menschenrechte und dass unsere Billigkleidung auf den Rücken der Ärmsten ausgetragen wird. Dass Mensch unter schlimmsten gesundheitlichen Bedingungen arbeiten und leider auf diese Arbeit angewiesen sind.

Natürlich können wir nicht beeinflussen, ob sich die Regierung der entsprechenden Länder durch Richtlinine angemessen um die Menschen kümmert. Aber wir können durch unser Kaufverhalten einen entsprechenden Beitrag leisten.

Das muss nicht immer teuer sein. Schaut man sich die Firmen mal an, die z.B. in der Fear Wear Foundation gelistet sind, entdeckt man schnell, dass z.B. der Modekonzern “Takko” ebenfalls unter Beachtung entsprechender Richtlinien produziert. Und Takko hat die selben Preise wie Primark, H&M, C&A und Co.

Es muss also nicht immer die teure Ökovariante sein. Wie gesagt, wir müssen es halt auch wollen.

Wir wollen es jedenfalls so und wir können das so.

Deshalb beachten wir alles was möglich ist bei unserem Einkauf.

Nahrung wird prinzipiell nur in Bioqualität gekauft oder direkt vom Erzeuger.

Kleidung kaufen wir schon Jahre lang nur noch von ausgewählten Marken oder Second Hand und bei Haushaltsgegenständen achten wir ebenfalls auf alles, was möglich ist, um Gesundheit und Umwelt zu schützen. So gehört auch dazu, dass gerade bei Gegenständen aus Holz nachvollziehbar ist, woher das Holz stammt oder bei Plastikartikeln 3 mal überlegt wird, ob es auch sinnvoll ist, diesen Artikel in der Plastikvariante zu kaufen, da Plastik nicht verottet.

Und last but not least – Einkaufstüte? – NEIN! – Ich habe einen Baumwollbeutel immer dabei.

Denke nicht, du kannst als Einzelner nicht genug tun denn du kannst wenn du willst. Jeder leistet seinen Beitrag durch sein Kaufverhalten. Entweder in die eine Richtung oder in die Andere. Denn kaufen tun wir alle.

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