KREBSERREGENDES ACRYLAMID AUCH IN PLÄTZCHEN // SO VERMEIDEST DU ES

Weihnachtsplätzchen Winterkind

So toll können Plätzchen aussehen. Aber damit auch ein freundlich lachender Lebkuchenmann und kein imaginäres Giftzeichen von den Plätzchen lacht, solltest du beim Backen einiges beachten.

ACRYLAMID // KREBSERREGEND UND ERBGUTVERÄNDERND

Acrylamid entsteht, wenn zucker- oder kohlenhydrathaltige Nahrung zusammen mit Asparagin stark erhitzt werden, z.B. beim backen, braten oder frittieren. Diese inhaltlichen Grundlagen erfüllen vor allem Getreide- und Kartoffelprodukte. Acrylamid wird teilweise als krebserregend Stufe 2 angesehen und steht in Verdacht, erbgutverändernd zu wirken. Gerade zur Weihnachtszeit, wo fast täglich Spekulatius, Lebkuchen und Plätzchen vernascht werden, nehmen wir über Wochen fast täglich Acrylamid zu uns. Enthalten ist es aber auch in Pommes, Bratkartoffeln, Kroketten und vielem mehr.

GRUNDSÄTZLICH KANN MAN SAGEN, WERDEN BESTIMMTE NAHRUNGSMITTEL, WIE Z.B. KARTOFFELN UND GETREIDE BEI 120 GRAD UND MEHR ERHITZT, BILDET SICH ACRYLAMID.

Sollen Kartoffel- und Getreideprodukte beim Erhitzen bräunlich werden, kannst du dir ebenfalls sicher sein, dass Acrylamid enthalten ist. Denn das ist der negative Effekt, den das Bräunen mit sich bringt. Auch bei Teigen, die eher dunkel gebacken werden, ist der Wert an Acrylamid besonders hoch. Zusätze wie Mandeln oder Hirschhornsalz scheinen nach Untersuchungen die Bildung von Acrylamid ebenfalls zu verstärken. Da Lebkuchen immer sehr heiß gebacken werden müssen, ist dort lt. Untersuchungen der Wert an Acrylamid viel höher, als in hell gebackenen Plätzchen.

Du kannst aber beim selbst backen einiges beachten und damit den Wert vermeiden oder so gering wie möglich halten.

Plätzchen immer bei ein paar Grad weniger backen, als im Rezept angegeben, dafür lieber ein paar Minuten länger.

KeksstempelNIE ÜBER 120 GRAD BACKEN.
Wähle einfach ein anderes Rezept. Bei der großen Auswahl an Rezepten für Weihnachtsgebäck wird sich sicher auch eine Alternative finden. Es gibt auch jede Menge rohköstliches “Gebäck”. Meine Favoriten sind z.B. die Kokosmakronen von Mimi Kirk aus ihrem Buch “Rohköstlich leben”.

MANDELN UND HIRSCHHORNSALZ IN PLÄTZCHEN VERMEIDEN.
Diese Stoffe begünstigen die Bildung von Acrylamid. Du kannst Mandeln auch später noch über die Plätzchen streuen oder mit einer Schokoladen-Mandel-Masse überpinseln. Hirschhornsalz wird als Backtriebmittel in flachen Teigen verwendet und deshalb oft in Gebäck und auch in Lebkuchen. Besser du verwendest Natron als Backtriebmittel. Das hat den selben Effekt aber keine schädlichen Eigenschaften.

Willst du Acrylamid vermeiden?
Dann verzichte auf folgende Lebensmittel
und greife zur Alternative.

Verarbeitete Frühstückscerealien außer Flocken oder geschrotetes Getreide. Merke einfach, erinnern deine Frühstücksflakes nicht im Entferntesten an ein Haferflöckchen, dann lass sie im Regal stehen
–> Besser: Getreideflocken und Getreidebreie.

Weiches Brot
–> Besser: getrocknete Fladenbrote, Rohkostbrote

Kekse und Backwaren aus Mürbeteig, besonders Lebkuchen oder Spekulatius, auch solche für Diabetiker und Kekse für Säuglinge und Kleinkinder sowie auch Zwieback und Knäckebrot. Die Art des Zuckers macht bei der Entstehung von Acrylamid keinen Unterschied. Schon der im Nahrungsmittel selbst enthaltene Fruchtzucker ist ausreichend.
–> Besser: helle und bei wenig Grad selbst gebackene Kekse.

Chips, Pommes, Kroketten, Kartoffelrösti, Kartoffelpuffer oder generell alle Kartoffelprodukte, die gebacken, gebraten oder frittiert werden.
–> Besser: Pell- oder Salzkartoffeln und Klöße

Löslicher Kaffee
–> Besser: gerade am Morgen solltest du deinen Körper mit einem guten Mineralwasser versorgen. Deine Körperzellen werden sich mit Waser und Nährstoffen vollsaugen und bringen dich viel besser in Schwung als Kaffee. Genieße lieber einen tollen Tee im Laufe des Tages.

Künstlich haltbar gemachte Nahrung. Damit sich Nahrung mit langer Haltbarkeit ins Regal stellen lässt, muss sie meist hocherhitzt werden.
–> Besser: Frische Lebensmittel oder Nahrung, die durch Fermentation länger haltbar ist.

HILFE AUS DER EU

Es gibt ein Minimirungskonzept der EU, mit dem in den kommenden Jahren stufenweise durch neue Rezepturen der Wert an Acrylamid in den untersuchten Lebensmitteln gesenkt werden soll. Das Konzept läuft allerdings bereits seit 2002. Seit dem haben sich ein paar Werte verringert. In ein paar Tagen startet das Jahr 2015. Wir dürfen also ganz offiziell diesen seit Jahren entdeckten gefährlichen Stoff tagtäglich verzehren. Dass immer mehr neue erfundene und wenig naturbelassene Nahrungsmittel auf den Markt kommen, stört niemanden. Dass immer mehr Menschen und vor allem auch in immer jüngeren Jahren an Krebs erkranken, ist kein Wunder.

IST DAS DENN NÖTIG?

Meiner Meinung nach braucht es kein Konzept zur Minimirung von Acrylamid. Dieser Stoff entsteht bei der starken Erwärmung von natürlicher Nahrung. Nahrung ist einfach nicht zum starken Erhitzen gedacht. Wenn wir alle naturbelassen essen und Nahrung höchstens leicht erwärmen, kommen wir mit diesem Stoff nie in Berührung.

 

LASS DIE FINGER VON STARK VERARBEITETER NAHRUNG
UND DU WIRST KEINE KRANKHEITEN BEKOMMEN, DIE DURCH EINE FEHLERNÄHRUNG ENTSTEHEN.

Den süßen Keksstempel gibt es übrigens hier:


Keksstempel3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *