FRÜHSTÜCKSBREI // DAS PERFEKTE FRÜHSTÜCK

Frühstücksbrei5 Healthcarefanatic

Toast, Kelloggs, Wurstbrötchen und Frühstücksspeck? Neeeeee ~ das geht auch besser.

Das Frühstück oder die erste Mahlzeit am Tag ist die Wichtigste. Nach der langen Nacht sind die Speicher weitestgehend aufgebraucht. Ein gutes Frühstück sollte uns deshalb langanhaltende Energie und eine besonders hohe Nährstoffgrundlage für den Tag bieten.

Wenn du Dein Frühstück zudem noch mit Liebe zubereitest und in Ruhe an einem schönen Platz genießen kannst, gehst Du auch gleich gut gelaunt in den Tag. Und gute Laune bringt uns in allen Bereichen weiter.

Gute Energie liefert ein Frühstück aus komplexen Kohlenhydraten. Früchte und eingeweichte Getreide sind deshalb optimal.

Aber auch bei Getreiden gibt es einiges zu beachten. Denn eine Weizenwampe mag vielleicht für den einen dekorativ sein, sie bringt jedenfalls auch immer gesundheitliche Risiken mit sich. Um das zu vermeiden, solltest du folgendes beachten. Aber erst einmal die gesundheitlichen Vorteile:

Sättigungsgefühl

Durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen und warm genossen ist er eine Wohltat für Bauch und Seele. Ein richtig guter Frühstücksbrei kann dich über den gesamten Tag satt und fit halten.

Energie

Komplexe Kohlenhydrate wie die aus Getreiden werden bei der Verdauung langsam aufgespalten und geben ihre Energie somit über längere Zeit verteilt ab. Gerade im Sport können wir von so einem Frühstück lange zehren.

Darmgesundheit

Die Masse an Ballaststoffen, die den Darm passiert, nimmt ungewollte Ablagerungen oder schwer Verdauliches mit und reinigt so den Darm. Das beugt Darmkrebs vor und hält die Darmflora gesund.

Ist der Darm somit täglich schnell entleert, fühlst du dich außerdem leichter und fitter.

Gewicht halten

Getreide und Früchte haben einen niedrigen Glyx (Glykämischen Index). Das heißt für uns, der Blutzuckerspiegel reguliert sich langsam und wir bekommen keine Futteranfälle.

Gute Nährstoffgrundlage

Vollwertiges Getreide liefert hochwertiges Eiweiß, etliche Mineralstoffe und Vitalstoffe.

Mein Tipp für den perfekten Frühstücksbrei:

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Mixe selber

Kaufe keine Fertigmüslis oder schau dir die Inhaltsstoffe zumindest genau an. Enthält dein Müsli Inhalte, die du nicht aussprechen kannst oder als Grundzutat auch nicht in deiner Küche verwenden würdest, dann lass die Finger davon. Enthält dein Müsli zugesetzte Zucker oder gepresste Getreideflocken oder gar Crunchies oder Chrispies, dann lass es ebenfalls im Regal stehen.

Ein Müsli aus Getreide, Früchten, Nüssen und Kernen kannst du am besten selbst zusammen mixen. So wird es auch nicht zur Zuckerbombe.

Getreide Healthcarefanatic

Variiere

Kaufe dir 2 bis 3 gute Getreide, am besten von einer Mühle und kaufe immer abwechselnd verschiedene Getreide, so kannst du leicht variieren und musst nicht deinen gesamten Küchenschrank mit 15 Getreidepäckchen auf einmal voll stopfen. Ich kaufe gern Getreide von der Antersdorfer Mühle oder Bohlsener Mühle, beides in Bioqualität. Es gibt aber etliche gute Produkte. Stöbere einfach mal durch ein Reformhaus.

Crunchies und Chrispies

haben nichts mehr mit dem eigentlichen Naturprodukt zu tun und gehören nicht in eine gesunde Ernährung. Wenn du sie so liebst und nicht darauf verzichten möchtest, versuche sie doch mal selbst herzustellen. Nimm einfach ein paar Haferflocken aus dem vollen Korn gepresst, rühre sie in einer Schüssel zusammen mit einem Löffel Honig, Agavendicksaft, Apfeldicksaft oder reiner Zuckerrohrmelasse um und stelle sie in einer ofenfesten Schale für 5-10 Minuten in den Backofen. Von dieser Mischung kannst du dann wann du möchtest ein bis zwei Löffel an deinen Frühstücksbrei geben.

Das ist zwar nicht mehr rohköstlich aber immernoch besser, als in Kristallzucker und Transfetten hergestellte Crunchies und Chrispies. Und die Süßungsvarianten sind immerhin reine Zucker und keine Kristallisierten. Und wer weiß, vielleicht kannst du sie auch irgendwann weg lassen und liebst deinen Frühstücksbrei auch ohne.

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Milch

Verwende möglichst eine pflanzliche Milch. Milch ist zum Wachsen da und zwar für die jeweils eigene Spezies, von der die Muttermilch stammt. Rohmilch ist nicht sofort gleich schädlich für uns aber gesundheitliche Vorteile bringt Milch uns im Erwachsenenalter nicht. Mehr zum Thema Milch erfährst du hier:

http://www.healthcarefanatic.com/warum-bewusst-gesund-lebende-menschen-pflanzenmilch-trinken/#more-419

Früchte

Erhöhe den Anteil von Früchten. Du kannst das Getreide zusammen mit pürierten Früchten einweichen und warmes Wasser hinzu geben. So lässt sich der Früchteanteil am einfachssten erhöhen. Bestenfalls hast du einen Brei aus 2/3 Früchten und 1/3 Getreide.

Das ganze jetzt noch mit Früchten dekoriert, so einen hohen Fruchtanteil bekommst du mit Fertigmüslis niemals hin.

Früchte sind zudem basisch. Das unterstützt die guten Darmbakterien und somit auch dein Immunsystem, denn 80 Prozent des Immunsystems sitzt im Darm. Ein saures Millieu würde die gesunde Darmflora zerstören, Mineralstoffe ausschwemmen und dich anfällig für Krankheiten machen. Zum Vergleich dazu ~ ein Brötchen mit Butter und Wurst/Käse ist komplett sauer. Genauso wie Kaffee, Milch, Joghurt, Quark.

Superfoods und Trockenfrüchte

Während wir im Sommer eine riesen Auswahl an Früchten haben, können wir im Winter leicht auf getrocknete Früchte oder Superfoods zurück greifen. Beim Trocknen, durch Licht und Lagerung gehen dem frischen Obst zwar einige Nährstoffe verloren, getrocknete Früchte haben jedoch den Vorteil, dass ihnen das Wasser schon fehlt und somit haben sie auf die selbe Grammzahl gesehen einen viel höheren Nährstoffgehalt als frisches Obst. Von getrockneten Früchten können wir eine viel größere Menge essen. Es ist ein leichtes, mal eben nebenbei 8 Stück getrocknete Aprikosen zu mümmeln. Iss aber erstmal 8 frische Aprikosen, da wären wir allein von denen schon ziemlich gesättigt. Was ich damit sagen will, wir können durch Trockenfrüchte im Winter das Nährstoffdefizit gegenüber dem Angebot im Sommer ganz leicht ausgleichen. Wer zudem noch hin und wieder auf Superfoods zurück greift, kommt ganz sicher gesund durch den Winter.

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Und zum Schluss noch ein Wort zum Getreide und der Weizenwampe, wie sie der Buchautor William Davis liebevoll nennt.

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In unserer heutigen Zeit essen wir Unmengen an Getreide, unnatürlich viel Getreide. Wir müssen uns einmal überlegen, dass Getreide zu den Süßgräsern gehört und ein hartes Korn beinhaltet, was wir lange kauen oder einweichen müssen, um es natürlicherweise zu essen. Wir haben vor Millionen Jahren nicht den ganzen Tag auf Getreideähren gekaut. Getreide gehörte nicht zu unseren Hauptnahrungsmitteln. Der Tag bietet gar nicht so viel Zeit, dass wir so viel Getreidegräser kauen könnten, wie wir heute in verarbeiteter Weise essen. Wir essen viel Brot und Nudeln hauptsächlich aus Weizen bestehend. Unser heutiger Weizen hat aber nicht mehr viel mit dem Urweizen gemeinsam. Die neuen Zuchtformen sind teilweise gentechnisch verändert oder mehrfach mit anderen Pflanzen gekreuzt um hohe Erträge sowie gute Backeigenschaften zu bieten. Sie bringen aber dadurch einen enorm hohen Glutengehalt und damit jede Menge Eigenschaften mit sich, die ungünstig auf unseren Stoffwechsel und unser Immunsystem wirken.

Die veränderte für den Menschen unverträgliche Glutenstruktur führt zu Entzündungen in Magen, Darm, Leber, Herz, Schilddrüse, Gehirn, Gelenken und fördert Eingeweidefett. Eingeweidefett setzt Insulin frei und führt zu Hungerattacken und Diabetes. Es ist also mitverantwortlich für sämtliche Zivilisationskrankheiten.

Achte bitte beim Kauf auf gute Getreide, Urgetreide. Dinkel, Emmer, Kamut, Hafer, Roggen, Gerste und noch einige mehr. Wenn du Weizen in Form von anderen Produkten wie fertige Backwaren und Fertigprodukte weg lässt und statt dessen 2-3 EL gute Getreide am Tag z.B. in Form von Frühstücksbrei isst, dann musst du dir über die gesundheitlich negativen Aspekte des Weizens keine Gedanken machen.

Hier gibts noch ein Rezept dazu von mir zum Thema:

http://www.healthcarefanatic.com/oatmeal-with-superfoods/#more-576

Oatmeal HealtCareFanatic 2

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Bei bei ~

Janine Winterkind

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