Frugivore, Früchterohkost – Ein Jahr als Früchteesser

Früchteesser Früchterohkost Winterkind

Jeder kennt das Gefühl, die ersten reifen Erdbeeren im Jahr und eine ganze Schüssel davon allein aufmümmeln, am liebsten jeden Tag. Oder hast du dich schonmal allein an Tomaten komplett satt gegessen, weil sie zur Saison gerade super lecker sind? Das ist es! Bei der Früchterohkost geht es genau darum. Nicht als Beilage oder als Snack. Eine Sorte Obst (oder Gemüse) ist der Mittelpunkt der Mahlzeit bzw. IST die Mahlzeit. Hinzu kommt noch Blattgrün und Gemüse, alles Andere ist eine gelegentliche Ergänzung.

Früchteesser Mango Monomeal

Als Gesundheitsjunkie war es nur eine Frage der Zeit, bis ich bei der Früchterohkost ankam und diese ausprobieren musste. Mit 14 Jahren begann ich, alle möglichen Zutaten auf Lebensmittelverpackungen zu lesen und die Herstellung von Nahrung zu hinterfragen. Ich fuhr zu meiner ersten 13-tägigen Fastenkur und lernte jede Menge über den Körper und über Krankheitsvorbeugung. Von da an fastete ich mindestens zwei mal im Jahr. (Buchinger Heilfasten, wenn dich das interessiert, schreibe es mir in die Kommentare). Mehrere Jahre studierte ich Krankheitsentstehung, Heilprozesse, feinstoffliche Beschaffenheit von Nahrung sowie Biochemie im Körper. Dadurch erhöhte ich meine Portionen an Obst und Gemüse drastisch und stellte immer mehr eigene Nahrungsmittel her. Ich aß im Prinzip über 16 Jahre lang das, was man heute unter clean eating versteht. Zurück geblickt habe ich mit großen Obstportionen PLUS normaler Kost aber auch immer zu viel gegessen. Nur dachte ich damals noch, dass alle anderen Nahrungsmittel (nur in guter Qualität eben) auch sein müssten. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, irgendwas weg zu lassen. Vor 6 Jahren stellte ich meine Ernährung auf vegan um. Das war die beste Entscheidung in meinem Leben.

Winterkind vegan

Der vegane Gedanke hat alles verändert und tausend Steine ins Rollen gebracht. Schon im ersten veganen Jahr begann ich mit der Rohkost. Denn die typische vegane Ernährung mit vielen Fertigprodukten und hergestellten Ersatzprodukten wäre ein Schritt zurück gewesen. Seit 4 Jahren aber klappt die vegane Rohkost erst so gut, dass ich auch dabei geblieben bin.
Letztes Frühjahr lernte ich eine Familie mit 3 kleinen Jungs kennen, die sich früchtebasiert roh ernährt. Ich wollte mehr wissen, denn aus irgendeinem Grund hörte sich früchtebasiert stimmig und logisch an. All die Fakten, die ich in den Jahren gesammelt hatte, schienen sich in einem roten Faden neu zu ordnen. Bisher kannte ich nur niemanden, der sich so ernährt hat. Und auch der Fruchtzucker und die Zahngesundheit schreckten mich bis dahin von noch größeren Obstportionen ab.
Alle Rohköstler die ich kannte, mixten alles mögliche durcheinander. Ich versuchte das meiste so einfach wie möglich und sogar mono zu essen. Mein Fokus lag dabei immer auf Darmgesundheit und Heilnahrung.

 Essen um zu leben ~ nicht leben, um zu essen. 

Trotzdem hatte ich noch ziemlich verrückte Kombinationen, mit denen die Verdauung ganz schön zu tun hatte. Absurd fand ich auch imitierte Rohkostlebensmittel. Davon habe ich vieles ausprobiert, am Ende blieb es meist beim einmaligen Versuch. Und wie oft habe ich nach den Mahlzeiten noch Trockenfrüchte und Nüsse geknabbert. Offensichtlich schien ich häufig nicht langanhaltend satt zu sein.
Abendliche Salate reicherte ich noch mit Nüssen und guten Ölen oder auch proteienreichen Beilagen an, um sie sättigender zu gestalten. Aber tief in mir drin, wusste ich, auch wenn es gute Fette sind, dass das noch nicht der richtige Weg für mich war.

Nachdem ich jetzt ein Jahr lang die Früchterohkost umgesetzt habe und noch viele Fragen für mich klären konnte, wird es Zeit, mehr darüber zu berichten. Das ist mein erster Artikel dazu und ich möchte weiterhin noch zu einzelnen Fragen, die mich anfangs beschäftigten, berichten.

Was ist anders bei der Früchterohkost?

  • Obstmahlzeiten
  • Dazu Gemüse und vor allem Blattgrün
  • Low fat
  • Frische Zutaten, bio und unveränderte Früchte, also auch Trockenfrüchte vermeiden, auch solche in Rohkostqualität

OBSTMAHLZEITEN
Von morgens bis nachmittags. Denn am Abend brauchen wir nicht mehr diese viele Energie, die Früchte liefern. Einfach so lange essen, bis du satt bist. Achte dabei auf dein Bauchgefühl. Nur du weißt, wie viele Mahlzeiten du am Tag brauchst und auch, ob du gleich am Morgen frühstücken musst, oder erst im Laufe des Vormittags.
Ich brauche zum Beispiel direkt am Morgen Frühstück. Wenn ich nichts esse, dann wird mir spätestens nach einer Stunde schlecht. Ein typisches Frühstück ist bei mir ein Teller mit 2-3 Äpfeln oder Bananen und dazu noch eine weitere Obstsorte. Je nach Jahreszeit ist das eine Müslischale voller Beeren, Kirschen, Pfirsischen, Nektarinen, Pflaumen usw. Wenn es Wassermelonen gibt, esse ich ungefähr 1,5 kg Melone als Monomahlzeit, bei Trauben ca. 1 kg, bei Feigen je nach Größe 8 – 15 Stück. Mangos bis zu 3, je nach Sorte und Hunger. Das Frühstück fällt bei mir fast immer am üppigsten aus. Da bin ich noch geprägt vom Spruch: “Morgens wie ein König, Mittags wie ein Edelmann und Abends wie ein Bettler”. Das kommt auch meinem Stoffwechseltyp am nächsten.

Früchterohkost Früchteesser 801010Früchteesser Erdbeeren Monomeal
GEMÜSE UND VOR ALLEM BLATTGRÜN
Das sind die besten Möglichkeiten, Mineralstoffe aufzunehmen. Außerdem stecken in den meisten Blättern und Gemüsesorten Heilstoffe, die unser Immunsystem hoch halten und Krankheiten schon in der Entstehung ausmerzen können. Aber vor allem Blattgrün ist eine wichtige Quelle für alle möglichen Mineralstoffen. Spätestens, wer Victoria Boutenko’s Buch “Green for life” gelesen hat, hat Grün als festen Bestandteil in seine tägliche Ernährung integriert.
Ich habe es in diesem Jahr so gehandhabt, dass ich mittags oder spätestens abends einen großen Salat gegessen habe. Ich mag meine Salate gern mit einer größeren Menge Kräutern und Wildgrün und baue immer so viele Kräuter an, dass es für eine tägliche Ernte und Wintervorrat reicht. Und ich liebe nach wie vor grüne Smoothies. Sie sind eine tolle Möglichkeit, grün in größeren Mengen zu essen.

Kräuter Salate Früchterohkost

Kräuterernte aus unserem Garten am Haus für einen Tag und meine kleine Familie.

Ein paar gesammelte Wildkräuter vom morgendlichen Spaziergang

LOW FAT
Nur etwa 10 % der Gesamtkalorien eines Tages stammen aus Fetten. So lautet die Empfehlung von Douglas N. Graham, der diese Art der Ernährung unter dem Begriff “80/10/10” schützen lies und die Erklärung und wissenschaftliche Begründung dafür in seinem Buch lieferte. Die Art der Ernährung gibt es allerdings schon etwas länger.
Auch wenn es gute Fette sind, sollten wir uns überlegen, wie viele Fette wirklich nötig sind. Bisher war ich mir bewusst, welche gesundheitlichen Vorteile in den jeweiligen Nüssen, Kernen, Ölsaaten, Ölen, Oliven und Avocado stecken und habe nicht damit gegeizt. Aber was ist das Problem daran?
Nicht die Fette allein sind das Problem, sondern die Kombi. Fette in Verbindung mit Zucker sind katastrophal für die Verstoffwechselung. Und zwar alle Zucker, (Einfach- und Mehrfachzucker aus jeder Art von Kohlenhydraten). Fette im Blut blockieren die Insulinrezeptoren, wodurch die Energie aus dem Zucker nicht zum Verbrennen in den Zellen eingeschleust werden kann. Zu viel Zucker bleibt dann im Blut, während die Zellen nach Zucker/Energie schreien. Candita Pilze sind die Folge, die den überschüssigen Zucker im Blut abbauen sollen. Kommt das Fett/Zuckerproblem mit jeder Nahrungsaufnahme erneut, verbreitet sich Candita zu stark und löst eine Fett-Zuckersucht aus, die dazu führt, dass wir unnatürlich gern Zucker- und Fetthaltige Nahrung mögen. Der hohe Fettgehalt im Blut verstopft zusätzlich unsere Arterien, was den Blutdruck beeinflusst und bis hin zu Herz- Kreislauferkrankungen führt. Der Kreislauf aus diesen Gelüsten und diese Kombi mit jeder Nahrungsaufnahme verzögert die Verstoffwechselung und verlangsamt unsere Darmtätigkeit auf Dauer. Daraus folgen Trägheit, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Verdauungsprobleme, Blähbauch, Hunger, da die Zellen ja trotzdem nach Energie schreien, und es bleibt nicht genügend Zeit für Zellreperaturen und Heilprozesse im Körper. Denn so lange die Verdauung beschäftigt ist, laufen alle anderen Funktionen im Körper auf Sparflamme. So kann z.B. auch eine falsch durchgeführte Rohkost zu Diabetes führen. Denn ob nun Fette + Zucker aus gekochter Nahrung kommen oder aus Ungekochter, das ist den Insulinrezeptoren ziemlich egal.

LOW FAT ABER NICHT NO FAT!
Natürlich brauchen wir auch Fette, sie sind ebenfalls extrem wichtig für etliche Körperfunktionen. Aber am besten mono zugefügt, oder eben zusammen mit kohlenhydratarmer Nahrung (Salate/Gemüse) oder Eiweissnahrung und in kleinen Mengen.

Fette bei Früchterohkost

Mit dem Übermaß an Fetten ist jetzt jedenfalls Schluss und ebenso mit Gourmetrohkost und diesen imitierten Kuchen/Torten/Cremes usw. aus Nüssen, Nussmusen und allerlei verrückten Kombinationen.
Wenn ich einen Salat besonders sättigend gestalten möchte, füge ich dem Dressing Datteln hinzu oder klein geschnittene Apfelstücken, Birnenspalten oder Beeren. Kerne und Ölsaaten füge ich noch gelegentlich als Ergänzung hinzu und Öl kommt nicht mehr an jedes Salatdressing.
Wenn du dein Salatdressing nicht im Blender machst, finde ich, ist es schwer, eine kleine Menge Öl auf alle Blätter gleichmäßig zu verteilen. Hilfreich ist hierfür zum Beispiel ein Ölsprüher.

FRISCHE FRÜCHTE
Vermeide Trockenfrüchte. Trockenfrüchte enthalten ganz andere Mengen Fruchtzucker (Fructose) als frisches Obst. Zum Vergleich ~ Rosinen enthalten auf 100 g etwa 32 g Fructose. Getrocknete Datteln und Feigen 23 g. Frische Bananen hingegen enthalten auf 100 g nur 3 g Fructose. Erdbeeren 2,3 g und Mangos 2,6 g. Das allein sind schon riesen Unterschiede.
Kaufe am besten Bio und unveränderte ursprüngliche Sorten ein. Das Problem an gezüchtete Sorten ist, dass oftmals Säuren und Bitterstoffe raus gezüchtet sind und der Fruchtzuckeranteil erhöht ist. Ursprüngliche Sorten haben einen höheren Anteil an Traubenzucker, (Glucose), während Glucose in heutigen Sorten kaum noch zu finden ist. Unser Körper benötigt jedoch beide Arten, so wie sie im Nahrungsmittel natürlicherweise auch beide vorkommen. Genauso wie Säuren, Bitterstoffe und damit auch Heilstoffe nicht rausgezüchtet gehören.

ursprüngliche Sorten Früchteesser

DECKEN FRÜCHTE DEN TAGESBEDARF AN ENERGIE?
Auf jeden Fall. Viele Menschen denken, Obst und Gemüse wären eine Möglichkeit, abzunehmen und setzen damit gleich, sie würden nicht genug Energie zu sich nehmen. Man kann es auch kaum verübeln. Schließlich wird bei jedem Weight-loss-Programm gepredigt – iss mehr Obst und Gemüse. Damit gemeint ist aber: hole dir deine Energie aus Obst und Gemüse. Grundsätzlich solltest du dir einfach deines Tagesbedarfs an Energie (Kalorien) bewusst sein und diese grob auf die Anzahl deiner gewohnten Mahlzeiten verteilen.
Ich weiß z.B., dass ich mit Normalgewicht bei einem Tagesbedarf von 1800 kcal weder zu- noch abnehme und versuche, diese Kalorien über den Tag zu verteilen.
Ein Kilo Trauben hat etwa 670 kcal, 1 Kg Wassermelone 300 kcal und eine Banane etwa 90 kcal. Mit Obst kann man wunderbar seinen Tagesbedarf an Energie decken. Während Gemüse kaum Energie liefert, dafür wunderbar viele Mineralstoffe sowie Heilstoffe.

FRÜCHTE HABEN ABER AUCH NOCH WEITERE VORTEILE, DIE SICH AUF DEN ENERGIEHAUSHALT AUSWIRKEN:

  • 1 kg Obst füllt den Magen, erzeugt ein Sättigungsgefühlt aber kein Völlegefühl
  • Obst ist schnell verdaut und die Verdauung immer leer. Dadurch kann sich der Körper unheimlich gut auf andere Dinge konzentrieren.
  • Der Körper bleibt basisch, wodurch alle Körperflüssigkeiten in ihrem vorgesehenen PH-Wert bleiben und optimal arbeiten können. Im Vergleich zur allgemein säurebildenden Kochkost müssen PH-Werte ständig über das Blut ausgeglichen werden. Das führt auch ständig zu Krankheit.
  • Sie versorgen mit besten pflanzengefiltertem Wasser.
  • Sie haben als naturbelassenes Nahrungsmittel eine optimale Zusammensetzung  von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweissen für die Nährstoffaufnahme und Verdauung und sind reine gespeicherte Sonnenenergie. Es schützt uns damit vor allem, was aus der Natur so auf uns zu kommen kann, denn sie schützen sich selbst auch vor allem möglichen (z.B. Sonnenbrand oder Insekten) und dazu produzieren sie jede Menge nützlicher Stoffe, die wir uns ebenfalls zu Nutze machen.

Früchterohkost 801010

IST VIEL FRUCHTZUCKER UND SO WENIG FETT NICHT UNGESUND?
Das dachte ich ca. 20 Jahre und versuchte immer wieder Gemüse statt Obst zu essen. Ich liebe Salate, aber letztendlich hatte ich meist Lust auf Früchte. Unser Körper ist jedoch genau dafür gemacht. Früchte liefern schnell und direkt verwertbare Energie und unsere gesamte Anatomie kommt bestens damit klar. Das einzige Problem mit dem Fruchtzucker ist die Kombination mit dem Fett, wie oben bereits beschrieben. Dazu kommen veränderte gezüchtete Sorten, bei denen der Anteil an Fructose nicht natürlich ist. Im Prinzip müssen wir uns keine Sorgen machen, wenn wir aus der Natur essen, solange der Mensch noch nicht drin rumgepfuscht hat.
Die Natur hat schon alles bestens angepasst. Früchte und Gemüse enthalten so gut wie keine Fette. Ein Hase beträufelt seinen Löwenzahn auch nicht mit extra Öl. Es gibt nur eine kleine Auswahl an fetter Nahrung, während es fettfreie Nahrung im Übermaß gibt. Niemand hätte Hunger auf eine riesen Portion Oliven und Avocado und im Gegensatz dazu gäbe sich niemand mit täglich nur einer Hand voll Erdbeeren zufrieden. Und an Nüsse kömen wir ohne erfundene Hilfsmittel auch kaum ran. Wir würden in der Natur nur wenig davon essen.

ZAHNGESUNDHEIT
Umso länger Nahrung an den Zähnen klebt, umso länger können die in der Mundflora lebenden Bakterien davon zehren. Dabei produzieren sie Säuren, die den Zahnschmelz aufweichen und angreifen. In aufgeweichtem Zahnschmelz sind durch Säure gelöste Mineralien enthalten. Beim Zähne putzen gehen diese Stück für Stück verloren. In den Zähnen gespeicherte Mineralien und ein dicker schützender Zahnschmelz machen unsere Zahngesundheit aus und verdienen eine gesunde basische Mundflora. Früchte fördern genau das, eine basische Mundflora. Sie kleben nicht in den Zähnen und sind schnell zerkaut und runter geschluckt. Gemüse und Blattgrün remineralisiert beim Kauen die Zähne. Blattgemüse hilft, einen dicken schützenden Zahnschmelz aufzubauen und hartes Gemüse putzt beim Kauen noch zusätzlich.
Was aber klebt sind Trockenfrüchte und Nüsse.

ALTERNATIVE
Douglas Graham sagt auch, dass die 80/10/10-Ernährung auch bei Kochkost angewendet werden kann, wobei das Verhältnis (80% Kohlenhydrate, 10% Eiweisse, 10% Fette) eingehalten werden soll. So in etwa bereite ich momentan die Mahlzeiten für meine Familie zu. Während unsere kleine Maus mit Rohkost aufgewachsen ist, möchte sie mittlerweile viel ausprobieren und ich möchte ihr nicht alles verbieten. So kann sie alles kennen lernen und für mich ist ein Kompromiss, der sich gut anfühlt. Auch Jörg mag hin und wieder Kochkost, da geht es grob in Richtung raw till 4 – also roh + Beilagen aus Kartoffeln, Nudeln, Reis oder gedünstetes Gemüse.

Ob ich dabei bleibe, kann ich noch nicht genau sagen. In diesem Jahr habe ich mich ziemlich gut damit gefühlt. Da wir momentan in Thailand sind, werde ich auch noch weiterhin Früchtemahlzeiten essen und wenn wir zurück kommen, dann beginnt so langsam die Beerensaison und dann der Sommer. Also ich kann mir gerade nicht vorstellen, keine Lust auf Früchte zu haben. Aber ich habe auch einen schnellen Stoffwechsel und dadurch (egal mit welcher Ernährung) auch ständig Hunger. Mit Früchten erreiche ich ziemlich schnell meinen Tagesbedarf an Energie und muss aufpassen, dass ich nicht zunehme. Zu Beginn habe ich direkt zugenommen und musste erstmal meine Portionsgrößen finden. Mit einer Kalorien-App bekommt man aber leicht ein Gefühl für geeignete Früchteportionen. Ich habe mit der YAZIO-App innerhalb einer Woche ein Gefühl für die neuen Portionen bekommen. Vielleicht finde ich demnächst einen Mix aus Früchterohkost und der gemüseorientierten Rohkost nach Brian Clement (Hyppocrates Health Institute). Ebenso bin ich ein Fan von fermentierten Nahrungsmitteln und Heilnahrung. Diese LEBENSmittel werde ich immer in meinen Speiseplan einbauen.

Grundsätzlich finde ich, dass es eine ziemlich artgerechte gesunde Ernährung ist. Aber auch andere Ernährungsarten wie Brian Clements Gemüserohkost und raw till 4 finde ich grundsätzlich ziemlich gesund. Vorraussetzung ist natürlich immer, dass sie richtig durch geführt werden. Wir sind mit unserer Anatomie wie geschaffen für Früchte und Gemüse. Und eins ist für mich immernoch Fakt: Würden wir Nahrung kochen müssen, wären wir mit dem Kochtopf geboren. Wir sind die einzige Spezies auf der Erde, die fast alle Nahrungsmittel kocht. Es ist auf jeden Fall Zeit umzudenken und wieder mehr Nahrung direkt aus der Natur zu essen.

Einkauf Früchteesser

Natürlich weiß ich auch, dass sich nicht jeder als glücklicher zufriedener Früchteesser sehen wird. Wer sich das jedoch vorstellen könnte, dem wird schon beim ein oder anderen Bild das Wasser im Mund zusammen gelaufen sein.

Wenn du mehr darüber lesen möchtest, empfehle ich Graham’s Buch als Guide zu nutzen. Hier steht wirklich alles nützliche drin, um sofort einzusteigen und alle Fragen zu beseitigen. Zusätzlich kann ich auch noch das Rezeptebuch empfehlen. Das ist zwar in englischer Sprache aber die einfachen Zutaten sind ja leicht zu übersetzen. Es hilft auf jeden Fall, sich mit den neuen Mengen und einfachen Mahlzeiten zurecht zu finden und ein Gefühl dafür zu bekommen, wann und wo Fette hinzugegeben werden. Und es kann auch einfach eine gute Ergänzung sein, um mehr 80/10/10 in seine normale Ernährung einzubauen.

Wie ich diese Art der Ernährung familientauglich, kitatauglich und für den Arbeitsalltag gestalte, werde ich noch berichten.
Viel Spaß beim Ausprobieren und schreibt mir gern eure Erfahrungen und offene Fragen in die Kommentare.

 

Reishi Latte ~ ein Heilgetränk

Reishi Latte Reishi ShakeNach langer Zeit und Stillstand auf meinem Blog gibt es endlich mal wieder ein neues Heilgetränk für alle Gesundheitsjunkies. Für jeden, der mich hier vermisst hat, möchte ich nur sagen, dass mir der Stillstand meines Blogs auch nicht gefallen hat, aber mehrere Dinge hatten mir meine Motivation geraubt und auch in der Familie und im Privaten ging einiges vor. Ich hoffe, ihr habt dafür Verständnis. Sehr gefreut habe ich mich heute, als ich nach mehreren Monaten das erste mal wieder in die Kommentare geschaut hatte und wirklich liebe Worte von euch zu lesen bekam. Dafür danke ich ganz doll. Die Freunde war umso größer weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. ♥

Zum Reishi-Shake
Reishi ist ein Baumpilz, der aus der TCM (traditionelle chinesische Medizin) bekannt ist. Der Pilz wird als Heilpilz bei etlichen Krankheiten sowie zur Gesunderhaltung genutzt. Er wirkt nicht nur antibakteriell und entzündungshemmend, sondern auch Viren entgegen. Dafür verantwortlich sind unter anderen die enthaltenen Triterpene und Polysaccharide. Wir trinken ihn gern in warmen Shakes und ebenfalls zur Gesunderhaltung und ich finde, Reishi ist dabei eine tolle Abwechslung zu Kurkuma bzw. goldener Milch und anderen pflanzlichen Heilgetränken, die wir regelmäßig verwenden.
Für das Immunsystem ist er jedenfalls ein wahrer Held. Reishi hält das Immunsystem so hoch, dass er sogar HIV-Erkrankten hilft und deren Immunsystem wieder aufbauen kann. Wenn die Wirkung so enorm sein kann, reicht zur Gesunderhaltung eine kleine Menge, um ihn in die alltägliche Ernährung einzubeziehen.
Reishi Latte Rezept
Bei unserem Shake habe ich warme Dattel-Hafermilch verwendet und füge 1/2 Teelöffel reines Reishi-Pulver oder wie hier 1-2 Teelöffel Reishi Latte dazu. Du kannst ganz normale Hafermilch oder Reismilch verwenden oder eine pflanzliche Milch die dir halt besonders gut schmeckt. Dazu kommen die Datteln, ca. 7-9 Stück auf 800 ml Pflanzenmilch. Wenn dir das zu süß erscheint, lasse die Datteln weg. Alles gut im Mixer für ein paar Sekunden mixen.
Der Latte von PureRaw ist auf Lucuma Basis und der Anteil von Reishi deshalb geringer. Das Leckere daran ist aber, dass Lucuma den Shake zusätzlich noch ein wenig süßt und eine tolle Konsistenz ergibt. Weitere Zutaten sind nicht am fertigen Latte. Du kannst also nur Reishi der Milch hinzufügen oder Lucumapulver + Reishipulver zusammen. Achte darauf, dass keine unerwünschten Zusätze enthalten sind, die eventuell die Heilwirkung gleich wieder zu Nichte machen. Erwärmt habe ich die Milch trinkfertig warm, also um die 40 Grad höchstens. So kannst du, wenn gewünscht, den Drink auch in Rohkostqualität genießen.
Mit den Datteln ist der Shake schon fast eine vollwertige Mahlzeit.
Für die Kleine gibt es das Reishi Heilgetränk heute mit Blaubeeren, für die tolle Farbe. Sie isst meist Portionen wie ein Spatz, so kommt es mir gelegen, dass ich in nur ein Glas unheimlich viel Energie und Nährstoffe rein packen kann und mit dieser schönen Farbe und einem Strohhalm dazu wird das Glas auch bei Kindern super schnell leer.
Reishi blueberry Latte
Ich selbst trinke am Morgen gern warme Dattelmilch. Mit der vielen Energie, die Datteln liefern, hat das wohl was von Kaffee trinken, nur gesünder und für mich zumindest auch leckerer. Warum dann nicht der täglichen Morgenroutine noch ein i-Tüpfelchen mit zusätzlicher Heilwirkung zur Gesunderhaltung geben. Vielleicht bist du ja Kaffeetrinker und magst dir mal zur Abwechslung einen richtigen Energiepush geben. Und wenn nicht, dann probiere den Shake einfach mal so, du wirst es sicher nicht bereuen.

Und wie jedes Mal kommt am Ende immer die selbe Frage: Ob es auch mit normaler Milch funktioniert. Ich drücke es kurz aus: Plus und Minus heben sich auf. Wenn die Basis nicht stimmt, brauche ich keine Heilnahrung hinzufügen. Schmecken wird es dir mit Sicherheit aber das Getränk ist ein funktionelles Getränk und somit sollte die Basis weder den Körper übersäuern, noch Hormone, Medikamente und denaturierte Fett- und Eiweissstrukturen enthalten, die durch Homogenisieren so klein sind, dass sie durch die Darmwand in die Blutbahn geraten und dort Arterien verstopfen, zu Bluthochdruck frühen und Allergien auslösen. Ich möchte diese Frage nur ehrlich vornweg beantworten. Denn all das kann im Körper mit konventioneller homogenisierter pasteurisierter Tiermilch passieren. Ja, du kannst es auch mit Tiermilch trinken. Ich hoffe aber, du wählst eine der vielen friedlichen, gesunden und tierleidfreien Varianten.

Love, peace & light to all of you. 

Wie? Du bist noch sauer? ~ Der Zitronentest

Zitronentest Übersäuerung
Wer von sich heutzutage sagt, er isst normal, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit übersäuert. Körper und Geist sind dann erschöpft, die Energie ist auf einem niedrigen Level, körperliche Anstrengung kostet Überwindung, Kraft und Motivation. Dabei verspürt der Mensch im Normalfall von selbst den Drang, sich ausreichend zu bewegen, dem Körper auch mal Bestleistungen abzuverlangen und im Gegensatz dazu weiß er auch, wann Körper und Geist ruhen sollten. Ob Organe, Körperflüssigkeiten und Geist optimal arbeiten, hängt unter anderem vom Säure-Basen-Gleichgewicht ab. Im Gleichgewicht zu sein ist nicht einfach. Denn falsche Nahrung sowie Erhitzung und Erregung, Angst, Stress, Schlafmangel und äußere Einflüsse übersäuern uns immer wieder. Im Groben kann man sagen, dass wir in unserer schnelllebigen Welt einen Lebensstil führen, der automatisch übersäuert. Wir führen wir ein Leben voller Zeitdruck, Stress, Termine, Verpflichtungen, Angst und obendrein noch einer fehlgeleiteten Ernährungsweise.

Ein Säure-Basen-Ungleichgewicht ist die Grundlage von Krankheit.

Um festzustellen, ob du im Gleichgewicht bist, kannst du einen einfachen Zitronentest machen, den ich dir hier vorstelle. Außerdem gibt es von mir einige Tipps, wie du Säurebildner meiden kannst und regelmäßig entsäuerst. Vieles davon habe ich in Kurkliniken kennen gelernt, in denen ich zu Fastenkuren war. Mit der Zeit setzte ich diese Tipps in meinen Alltag um. Heute besteht meine Nahrung hauptsächlich aus basischer Kost und ich entsäuere regelmäßig ganz bewusst.

Da wir mit Nahrung die meisten Fehler machen können, möchte ich darauf etwas mehr eingehen. Zu den Hauptsäurebildnern gehören Fleisch, Zucker und Milchprodukte. Aber auch mit Gekochtem allgemein sowie mit Getreide und Hülsenfrüchten können wir viel falsch machen. Auf Antinahrungsmittel wie Süßkram, Softdrinks, typisches Fast Food möchte ich nicht eingehen. Unser Körper ist schließlich kein Müllplatz.

Nahrung, die uns übersäuert, ist nicht für den Menschen gedacht. Leider essen wir am häufigsten Säure bildende Nahrung. Warum ist das so? Ganz einfach, weil wir uns nicht mehr naturgetreu ernähren. Nahrung die aus der Natur kommt, ist roh. Sie ist basenreich und selten wird sie sauer verstoffwechselt. Wir kommen aus der Natur, wir gehören in die Natur und wir ernähren uns aus der Natur. So sollte es sein, aber so ist es nicht. Denke einmal kurz nach – was für viele völlig normal ist, kommt in der Natur nicht vor:

Fleisch würden wir natürlicherweise nur in Kleinstmengen, frisch und roh essen. Als der Mensch begann zu jagen, begann er auch, Fleisch durch Feuer genießbar zu machen. In rohem Zustand würde der Mensch kaum Fleisch essen. Auf unserem Speiseplan gäbe es gelegentlich leicht zu fangende Insekten oder solche, die wir mit ungewaschenen Pflanzen mit essen. Fleisch zu erhitzen, ist nicht natürlich. Hitze zerstört Leben und so auch Nährstoffbausteine und Enzyme. Wir sind die einzige Spezies auf unserem Planeten, die Nahrung erhitzt. Würden der Mensch Kochnahrung brauchen, wären wir mit dem Kochtopf geboren.
Lebendes Fleisch oder frisch gerissenes Fleisch ohne Totenstarre hat seinen natürlichen PH-Wert. Fleisch, welches der Mensch heutzutage isst, ist jedoch schon mehrere Tage tot. Alles was tot ist, beginnt mit dem Zeitpunkt des Todes zu verwesen und ist nach wenigen Stunden sauer. Das ist der natürliche Kreislauf der Natur. Nur so kann organisches Material zersetzt und der Erde zurück gegeben werden. Es ist also nicht natürlich, mehrere Tage altes Fleisch zu essen. Zusätzlich übersäuert ist ein Tier kurz vor seiner Tötung. Denn auch bei ihm wird durch Transport (Enge, Müdigkeit, Erregung) sowie Angst kurz vor der Tötung ein saurer Zustand im Körper ausgelöst. Wer bereits totes Fleisch isst, bekommt ein saures und damit in vielerlei Hinsicht schädigendes Nahrungsmittel.

Nahrung zu erhitzen verändert die molekulare Struktur. Bestimmte Bausteine gehen verloren und es entstehen neue Verbindungen, die der Körper nicht mehr als natürlichen Baustein erkennen kann. Die Verdauung wird gestört, denn nicht erkannte Stoffe werden behandelt wie ein Toxin. Sie müssen über die Leber entgiftet werden und bleiben so lang als Abfall im Körper. Stoffwechselabfall wird bis zur Entgiftung und Ausscheidung im Körper gelagert. Gespeichert in unseren Zellen und abgelagert in Gefäßen, stellt dieser Müll Stress für den Körper dar und erzeugt während der Verstoffwechselung ein saures Millieu. Da wir fast nur Erhitzte und damit molekular veränderte Nahrung essen, bedeutet dies Schwerstarbeit für den Körper. Zusätzlich sind etliche neu entstandene Strukturen schädlich. Um nur ein bekanntes Beispiel zu nennen: Acrylamid. Dies gibt es in der Natur nicht. Es ist krebserregend und entsteht beim starken Erhitzen z.B. in Kartoffeln und Getreideprodukten. Die meisten Menschen verzehren es täglich, denn es steckt in jedem Gebäck, (Brot, Toast, Kekse…). Zusätzlich fehlen nach dem Erhitzen Enzyme, die zur Verstoffwechselung oder anderer Wirkungsweise der Vitalstoffe nötig gewesen wären. (Die molekulare Veränderung ist auch bekannt als Maillardsche Moleküle oder Maillard-Reaktion).

Milchprodukte essen wir in Massen. Wie unnatürlich das ist, kannst du dir selbst beantworten: Milch ist Muttermilch für Babys der eigenen Art. Sie liefert Inhaltsstoffe genau abgestimmt auf das Alter und die Wachstumsbedürfnisse des eigenen Säuglings. Das ist auch der Grund, warum sie viel Calcium liefert, denn ein Säugling muss ja den Speicher in Knochen und Zähnen erst aufbauen und kann ohne eigene Nahrungsaufnahme noch kein Calcium aus fester Nahrung erhalten. Muttermilch frisch aus der Brust hat einen natürlichen PH-Wert von 6,7. Nach wenigen Stunden ist sie schon sauer und hat einen PH-Wert von 4,5. (Alles unter 7 ist sauer, unsere Nahrung sollte hauptsächlich basenüberschüssig sein). Wenn du also ein Kuhbaby bist, dann kannst du Kuhmilch trinken. Jeder andere nimmt Calcium aus Quellen auf, die wir mit unseren Zähnen zerkleinern und die einen natürlichen PH-Wert besitzen.

Zucker zu essen, ist gar nicht natürlich. Zucker ist ein durch Verarbeitungsprozesse hergestelltes Produkt. Natürlich gibt es Zucker in der Natur, aber er steckt in den Früchten mit allen Enzymen, Aminosäuren und Pflanzenstoffen in all seiner natürlichen Form und Wirkungsweise als Kohlenhydrat. Zugesetzte Zucker wirken übersäuernd und haben mit Natürlichkeit nichts zu tun. Zucker sollten wir nur dann essen, wenn er im Nahrungsmittel selbst vorkommt. Was meinst du, wie oft am Tag ist das der Fall in deiner Ernährung?

Getreideprodukte machen den größten Anteil der menschlichen Ernährung aus. Auch hier gilt wieder, ohne Erhitzen, Anbau und ertragreiche Kultivierung könnten wir nie so viel Getreide essen, wie wir es tun. Zusätzlich hat das heutige Getreideprodukt nicht mehr viel seiner Ursprünglichkeit, wenn es sich nicht gerade um ein unverändertes Urgetreide handelt. Gebackene Getreideprodukte haben einen sauren PH-Wert. Frisches Getreide hingegen eingeweicht und roh verzehrt, ist basisch und wird nur leicht sauer verstoffwechselt. Keimlinge sind sogar basenbildend.

Die meisten Menschen essen regelmäßig einen Mix aus genau den oben genannten Lebensmitteln. Es gibt zwar tausende Produkte, die die Palette abwechslungsreich erscheinen lassen, jedoch ist überall das gleiche drin. Der Schein trügt. Wir ernähren uns sauer und säurebildend.

Diese Art der Nahrung hinterlässt ein saures Milieu und lagert Stoffwechselabfälle in Blutkreislauf, Zellen und Gewebe ab.
Auch wenn es uns normal vorkommt, diese Art der Ernährung ist unsere Kultur geworden. Sie ist deshalb aber nicht natürlich und verursacht Schäden. Lass mich kurz erklären, was biochemisch im Körper passiert. Denn stimmen die Körpersäfte über längeren Zeitraum nicht, kann es zu Krankheit und sogar zum Herzstillstand kommen.

Alle Körperflüssigkeiten (Blut, Lypmhe, Galle, Magen,…) benötigen unterschiedliche PH-Werte. (Der Wert in dem ein saurer oder basischer Charakter gemessen wird). Alles unter 7 ist sauer, alles über 7 basisch.
Fast alle Körpersäfte sind basisch. Nur der Magensaft hat ein saures Milieu. Entstehen Säuren durch äußere Einflüsse, so kann unser Körper einen Ausgleich durch Umverteilung schaffen. Dies geschieht über das Blut. Unser Blut verträgt jedoch die geringsten Schwankungen. Kommt es dort zur Übersäurerung, kommt es zu ernsthaften und lebensbedrohlichen Krankheiten. Die meisten davon werden mit Medikamenten in Schach gehalten. Die Ursache wird damit nicht behoben. Im schlimmsten Fall kommt es zum Herzstillstand.

Generell sollten wir also basenreich essen, nur in natürlichem Bereich erhitzen und unnatürliche Nahrung von unserem Speiseplan streichen. Gekochtes muss uns nicht schaden aber ein Großteil sollte pflanzliche rohe Nahrung sein. Zusätzlich helfen Fasten, Bewegung, Schlaf, frische Luft, Sonne, Vermeidung von Stress und Ärger und ein naturgemäßer Lebensstil.

BASENREICH ESSEN ~ 80 % BASISCH, 20 % SAUER
Dabei kommt es nicht darauf an, ob ein Nahrungsmittel von Natur aus sauer ist, wie z.B. eine Zitrone. Sondern wie sie bei der Verdauung verstoffwechselt wird. Einige basische Lebensmittel bilden Säuren während der Verstoffwechselung, je nach Zubereitungsart, z.B. Getreide und Hülsenfrüchte.

NICHT UNNATÜRLICH ERHITZEN
Jede stark erhitzte Nahrung, egal ob gekocht, gebacken, gebraten, gegrillt, dampfgegart,… liefert ausschließlich Säuren, auch Gemüse. Leicht erwärmen, (handwarm) ist besser. Nahrung, die ohne starkes Erhitzen nicht essbar für uns ist, ist halt einfach nicht für uns gedacht.

TIERISCHES STREICHEN,
VORSICHT BEI FLEISCHERSATZPRODUKTEN
Statt dessen eingeweichte und gekeimte Nüsse, Ölsaaten und Kerne verwenden. Aus ihnen lassen sich auch Milch, Joghurt und käseähnliche Produkte herstellen. Achtung bei sogenannten Fleischersatzprodukten. Sie bestehen oft aus jeder Menge künstlicher Zutaten und sind gesundheitlich gesehen nicht viel besser als Tierisches, wenn auch ethisch und auf jeden Fall für Mutter Erde. Sie erleichtern nur den Umstieg und das Loslassen von Gewohnheiten.

KEINE ANTINAHRUNGSMITTEL
Stark verarbeitete Zucker und Süßungsmittel, künstliche Haltbarmacher, künstliche Zusätze und Farbstoffe komplett streichen.

FASTENZEITEN
Lege öfters einen Fastentag ein. Nimm dir ruhig jede Woche einen Wasser- oder Saftfastentag. Das wirkt wie ein Kurzurlaub für deine Verdauung und du kannst regelmäßig nicht nur überschüssige Säuren sondern auch Altlasten abbauen.

BASENFASTEN
Wenn Wasser- oder Saftfasten nichts für dich ist, dann nimm dir zumindest regelmäßig einen Basenfastentag. Dann kannst du trotzdem essen aber eben nur 100 % rein basisch. Dies hilft dir, regelmäßig Säuren im Körper zu neutralisieren.

Anregungen für Rezepte und genaue Infos kannst du dir daheim leicht selbst anlesen. In der Bibliothek findest du auf jeden Fall Infos. Oder schau gern bei mir auf Facebook vorbei, dort zeige ich regelmäßig Anregungen aus unserer basenorientierten Küche.

UND ZU GUTER LETZT NOCH DER ZITRONENTEST
Er zeigt dir, wie hoch deine Basenreserven sind und ob du ein Zuführen von Säuren schnell ausgleichen kannst. Wenn du es nicht kannst, ist dein Körper übersäuert. Du bist somit leicht anfällig für Krankheiten, dein Energielevel ist nicht dein Optimum, dein Schlaf ist ggf. gestört und Mineralstoffe werden nicht gut aufgenommen und zusätzlich ausgespült. Das alles beeinträchtigt deine Lebensqualität, vor allem mit zunehmenden Alter.
Du brauchst, logisch, eine Zitrone. Natürlich eine aus der Schale und keine aus diesen kleinen gelben Plastikfläschchen. Und dazu besorgst du dir einen Packen PH-Wert Teststreifen aus der Apotheke und zwar solche, die um 0,2 Punkte zwischen 4,5 und 8,5 genau anzeigen.
Teststreifen PH Wert messen

Führe den Test durch, wenn du mehr als 2 Stunden nichts gegessen hast.
Lege die Teststreifen sowie die Gebrauchsanweisung zurecht.
Speichel einen Teststreifen gut ein und notiere nach 20 Sekunden den Wert. (Er wird zwischen 6,4 und 8 liegen).
Presse nun 1/2 frische Zitrone aus.
Jetzt nimmst du einen Schluck Zitronensaft und spülst damit eine Minute lang deine gesamte Mundhöhle aus.
Warte eine Minute.
Jetzt speichelst du im Minutenabstand jeweils einen weiteren Teststreifen ein und notierst die Werte. (6 mal insgesamt).
Am Ende solltest du 7 Werte notiert haben.

AUSWERTUNG
Erster Wert vor der Zitronenspülung:
6,4 bis 6,8 ist wünschenswert.
6,1 bis 6,3 ist ok aber nicht optimal.
6,0 und weniger ist nicht ok. Du musst dir bewusst werden, was bei deiner Ernährung oder deinem Lebensstil nicht optimal läuft, sonst macht es dich auf Dauer krank.
Die Werte nach der Zitronespülung:
Optimal – Der erste Wert nach der Spülung liegt über 8 und die weiteren Werte sinken nur leicht.
Geht so – Der erste Wert nach der Spülung liegt über 7 und sinkt leicht, aber nicht unter 7.
Ist nicht akzeptabel – Der erste Wert liegt unter 7

Ich hoffe, du hattest ein gutes Testergebnis. Wiederhole den Zitronentest von Zeit zu Zeit, um ein Gefühl für Veränderungen zu bekommen und dir deinen Säure-Basen-Haushalt im Bewusstsein zu behalten.
Natürlich ist der Test nicht so genau wie ein Bluttest, aber du kannst ihn als erste Orientierung selbst anwenden und bei Handlungsbedarf einen genaueren beim Heilpraktiker durchführen lassen. Der wird mit Sicherheit auch deinen Lebensstil hinterfragen und schnell Übeltäter aufdecken können.

PH Wert Messung Basisch essen

Seit einiger Zeit sammle ich unsere Familienrezepte in einem Buch. Unsere Ernährung ist basenorientiert. Ich bereite ausschließlich frische Nahrung mit einem hohem Faktor an Heilnahrung zu und achte dabei auf ein gutes Verhältnis aller Nährstoffe, Vitalstoffe und Aminosäuren für eine optimale Verstoffwechselung. Mir geht es weniger darum, ein Ersatzprodukt in vegan oder roh zu kreiren, sondern um die Bedürfnisse des Körpers und die Gesunderhaltung der eigenen Heilkräfte. Eine verantwortungsbewusste und naturgetreue Wahl der Lebensmittel ist selbstverständlich.
Wir möchten diese Sammlung veröffentlichen, wenn sie sich für uns an Tipps und Fülle vollständig anfühlt. Wenn du Interesse an dieser Sammlung hast, dann trage dich für unseren Newsletter ein und erfahre als erstes, wenn es soweit ist. Du kannst uns auch gern auf Facebook folgen, dort zeige ich regelmäßig einen Einblick aus unserer Küche und unserem Leben.

Rohköstlicher Apfelsalat mit winterlichem Topping

Rohkost Frühstück im Winter
In meinem letzten Artikel habe ich über eine Alternative zu gebrannten Mandeln berichtet. In diesem rohköstlichen Apfelsalat habe ich gehobelte Erdmandeln verwendet, die ich nach gleicher Methode zubereitet habe. Im Gegensatz zu den winterlichen nicht gebrannten Mandeln, die etwas mehr Vorbereitungszeit beanspruchen, dauert das Topping für diesen Salat weniger als zwei Minuten. Die gehobelten Erdmandeln eignen sich daher auch gut für Tage, an denen zum Zubereiten des Frühstücks weniger Zeit bleibt. Aber die Kombination ist genauso köstlich.

Toll finde ich, dass der Salat ohne dressingähnliche Zutaten auskommt. Probier es aus und du wirst sehen, wie sich fein geraspelte Apfelscheiben und knackige Erdmandelblättchen super ergänzen. Ich finde sowieso, dass ein guter Fruchtsalat mit dem richtigen Topping geschmacklich viel besser ist, als ihn in Joghurt oder Quark zu matschen. Aber das bleibt natürlich Geschmackssache.

winterliche Apfel Erdmandel Rohkost
winterliches Apfel Erdmandel Frühstück
Als Basis habe ich fein geraspelte Äpfel verwendet sowie ein paar Blätter Rapunzelsalat. Die gehobelten Erdmandelblättchen gibt es fertig von Govinda (Reformhaus oder Bioladen). Sie sind bereits aktiviert (gewaschen und gequollen) sowie in Rohkostqualität getrocknet. Ich füge lediglich noch Agavendicksaft, Dattelsüße und Ceylon-Zimt hinzu.

Für 3 EL Erdmandelblättchen verwende ich
1 TL Agavendicksaft
1 TL Dattelsüße und
1/2 TL Ceylon-Zimt.

Die Flüssigsüße sparsam über die Erdmandeln träufeln und anschließend die Streusüße sowie den Zimt untermischen. Wer auf die Süße verzichten mag, der kann auch nach Belieben 1/2 TL Zimt, Vanille oder Kardamon mit 1 TL Wasser vermischen, mit dem Pinsel auf einem Stück Backpapier auftragen, die Erdmandelblättchen darauf verteilen, leicht mit den Fingern vermischen und eine halbe Stunde trocknen lassen. In einer Schale vermischt, würden die nassen Blättchen unschön aneinander kleben und der Zimt sich nicht gleichmäßig verteilen lassen.
Erdmandelchips naturErdmandelchips winter
Rezept für das rohköstliche Apfelfrühstück

1 Apfel in dünne Scheiben geraspelt
1 Banane in Scheiben geschnitten
Eine Hand voll Rapunzelsalat oder junge Spinatblätter
Ein paar Cranberrys
1 EL gehobelte Erdmandeln wie oben beschrieben verfeinert

Apfel und Banane auf den grünen Blättern anrichten, mit Cranberrys und Erdmandeln bestreuen und genießen.

In Kombination mit Obst kann diese Menge Erdmandelblättchen bedenkenlos verwendet werden. Fruchtzucker und Eiweiß zusammen wirkt zwar auf die Verdauung nicht förderlich, jedoch haben Erdmandeln gerade mal 4,6 g Eiweiß auf 100 g, im Gegensatz zu Mandeln mit 21 g oder Haselnüssen mit 16 g Eiweiß. Mandeln oder Haselnüsse verwende ich möglichst nicht mehr gemeinsam in einer Obstmahlzeit, um meine Verdauung zu schonen. Für den Apfelsalat habe ich deshalb bewusst Erdmandeln statt andere Kerne gewählt. Durch die gehobelte Form lassen sich die Erdmandeln zusätzlich besonders sparsam einsetzen.

So kann der Tag starten. Hier gibts noch einen Artikel, warum Grünzeug am Frühstückssalat. 

Rohköstliche Alternative zu gebrannten Mandeln

Foto: J. Winterkind, www-Healthcarefanatic.com
In den winterlichen kurzen Tagen gönne ich mir gern kleine Auszeiten. Hektik, Termine, Arbeitsalltag und unnötigen Verpflichtungen versuche ich aus dem Weg zu gehen. Ich besinne mich auf die kurzen Tage, lasse das Jahr langsam angehen. Ich lege Augenmerk auf meine Familie und eine friedvolle Umgebung. Ich tanke Kraft für das neue Jahr, was da kommen mag. Viel Zeit in der Natur sowie winterliche Genüsse aus einer vitalen Ernährung tragen dazu bei, dem Alltag mit kleinen liebevollen Aufmerksamkeiten zu verschönern. Ich genieße morgens die ersten Sonnenstrahlen bei einem Spaziergang im Wald, streue Vogelfutter am Waldrand aus und wenn ich dann nach Hause komme, freue ich mich umso mehr, die Zeit drinnen zu verbringen, denn im Winter ist das Haus immer so schön kuschlig und warm gestaltet. Winterliche Genüsse gehören in dieser Zeit dazu. Nahrung ist ein bedeutender Faktor, der die Stimmung hebt und zur Achtsamkeit mit sich selbst beiträgt.

Mein Mann mag in dieser Zeit gern gebrannte Mandeln und seit meiner Umstellung auf Rohkost habe ich eine ähnliche Möglichkeit für uns entwickelt, winterliche Mandeln zu genießen. Zugegeben, ich hatte in der Vorweihnachtszeit auch gebrannte Mandeln gekauft, weil mein Mann sie so liebt. Es war aber nicht leicht, ein Produkt auszuwählen. Den Zuckergehalt laut Verpackung fanden wir beide erschreckend. Denn häufig war eine größere Menge Zucker als Mandeln enthalten. Wahnsinn, welch große Mengen da teilweise eingebrannt sind. Dabei soll doch aus den kleinen nahrhaften Kernen nur eine winterliche Leckerei werden und kein Zuckerschock. Umso willkommener ist meine Alternative aus nicht gebrannten Mandeln als Knabberei oder wie im letzten Bild auch mal als Topping zum Frühstückssalat (Rezept folgt).
nicht gebrannte Mandeln Rohkost
nicht gebrannte Mandeln
Die Menge der Süße ist hier relativ gering und ich kann die Mandeln in Rohkost belassen.

Für drei Hand voll aktivierte Mandeln verwende ich
1 TL Agavendicksaft
1 TL Streusüße (Dattelstreusüße oder Kokosblütenzucker)
1/2 TL Zimt oder andere Gewürze

Die Mandeln oder andere Nüsse und Kerne aktiviere ich am Vorabend, dazu weiche ich sie über Nacht in Wasser ein, am Morgen kommen sie für 1/2 Stunde in den Dörrautomaten. Nüsse, die ich noch nicht sofort verwende, lasse ich weitere 6 h im Dörrautomaten. Danach lediglich mit der flüssigen Süße beträufeln, Streusüße und Gewürze mischen und über die beträufelten Kerne geben. Alles verrühren, fertig. Umso weniger flüssige Süße du verwendet hast, umso besser wird sie von der Streusüße überdeckt und klebt dann weniger beim Naschen an den Händen.
gesunde Alternative zu gebrannten Mandeln Rohkost
winterliche Mandeln
Zwei Kombinationen mag ich am liebsten:

Kokosblütenzucker und Ceylon-Zimt,
oder Cardamon, Vanille und Dattelstreusüße (z.B. von Rapunzel im Reformhaus).

Kokosblütenzucker (nicht roh, aber schonend hergestellt) verwende ich selten. Da ich aber für die ganze Familie mit Rohkost nicht immer jedermanns Geschmack treffe, habe ich auch nicht rohe, jedoch gesündere Süßungsvarianten daheim. Wer darauf verzichten mag, dem empfehle ich Dattelstreusüße. Dabei handelt es sich um 100% getrocknete vermahlene Datteln. Vielleicht findet ihr ja auch eine eigene Lieblingskombi und teilt sie mit uns in den Kommentaren.

Schmeckt übrigens auch mit Haselnüssen toll. Ein Rezept, bei dem ich winterliche Erdmandeln als Topping am Frühstückssalat verwendet habe, folgt. Hope you enjoy. 

winterliches Apfel Erdmandel Frühstück

Rapunzelsalat ~ einer meiner liebsten Frühstückssalate

© Janine Winterkind
Salat zum Frühstück? Genau, und das aus gutem Grund. Seitdem ich den Gemüseanteil in meiner Rohkosternährung erhöhen wollte, habe ich mir angewöhnt, schon zum Frühstück Gemüse zu verputzen. Denn im Allgemeinen habe ich immer mehr Obst als Gemüse gegessen. Und umso mehr Obst ich zu mir nahm, umso schneller kam ein Hungergefühl zurück. Manchmal hatte ich schon nach zwei bis drei Stunden wieder Appetit, was mit dem Fruchtzuckergehalt und der Insulinausschüttung zu tun hat. Also habe ich begonnen, bewusst eher zu Gemüse statt zu Obst zu greifen.  Read More

Kakaoschalentee ~ erinnert an heiße Schokolade nur ohne Kalorien

Kakaoschalentee Rezept (2)
Noch warten wir vergeblich auf Schnee. Bis auf ein wenig Geriesel war bei uns noch wenig zu sehen. Trotzdem lädt die Natur nach draußen ein. Uns zieht es oft an den See, den Rhein oder in Waldlandschaften, die jetzt mit vereisten Gräsern, hübschen roten Beeren von Ilex und Schneeball oder vereinzelt mit harzigen Düften locken. Und was darf nicht fehlen, sobald man ins warme Häuschen zurück kehrt? Ein wärmendes Getränk natürlich. Leider kommen viele beliebte Heißgetränke wie Punsch oder heiße Schokolade auch mit unerwünschten Zusätzen und Aromen oder ordentlich Kalorien aus Zucker, Säften, tierischer Milch und Schokolade daher. Mir kam daher dieses Heißgetränk genau richtig. Die wenigen beigefügten Zutaten haben kaum Kalorien, in der  Teeversion sogar keine oder weniger als eine. Dafür punkten sie mit Nährwert oder wirken positiv auf die Stimmung und heilend auf viele Organe. Ich möchte euch heute mein derzeitiges Lieblingsgetränk vorstellen. Es ist fast wie eine Tasse heiße Schokolade, nur ohne Kalorien.  Read More

50 mio Flüchtlinge in den nächsten 10 Jahren? Und was hat das mit unseren Würstchen zu tun?

Ich hatte es vor zwei Tagen schon auf meiner privaten Facebookseite gepostet aber wollte auch nochmal hier darauf aufmerksam machen. (“The value of Land”, Sept. 2015, ein Bericht des ELG in Zusammenarbeit mit der GIZ und des BWZ zeigt weitere Zusammenhänge der Flüchtlingsströme und Lösungsansätze auf). Ich habe mal kurz zusammengefasst, was jeder von uns gegen weitere Flüchtlingsgründe tun kann. Es geht hierbei um Bodenzerstörung, Wasserknappheit und Hunger als eine Ursachen, dessen Ausmaß uns noch nicht offensichtlich ist. Es ist nur ein Aspekt von vielen aber einer, den wir mit der Änderung unserer Ernährungsgewohnheit in die richtige Richtung lenken können. Ein Schritt, der schon lange hätte sein müssen. Noch ist der Welthunger in den Industrieländern wenig spürbar. Doch lt. “the value of land” wird sich das in den nächsten 10 Jahren ändern. Read More

Als ich mit der Rohkost begann, habe ich kaum noch gesalzen. Ich freute mich über diese Natürlichkeit, denn in der Natur salzen wir ja auch nicht. So war mein Gedanke, aber die Rechnung kam schon bald. Ich hatte zwar vor der Umstellung ständig Magen- und Bauchschmerzen, die auf einmal weg waren, aber ich merkte dafür genau, welche Nahrungsmittel mir scheinbar nicht gut bekamen. Ich hatte das Gefühl, dass mir einiges schwer im Magen lag, was ich vor der Umstellung gut vertragen hatte. Ganz extrem merkte ich es bei Nüssen und einigen Sprossenarten. Ich dachte sogar, dass ich keine Nüsse vertragen würde und es mir vorher mit den ständigen Magenproblemen nur nie aufgefallen war. Es hat noch eine ganze Weile gedauert, bis ich auf den Zusammenhang mit dem Salz stieß. Read More

Immer wenn ich diese tollen Blühwiesen sehe, möchte ich was pflücken und in meiner Tasche mit nach Hause schmuggeln. Leider gibt es immer weniger davon. Und den Bienen zu Liebe nehme ich immer nur einzelne Blüten mit. Ein Wildkräutereis juckte mir aber schon länger in den Fingern. Ich beschloss deshalb, dass mein Eis grün werden soll und ich mich an den Blüten nur während des Sammelns erfreuen werde. Es gibt aber ein paar Wiesen, wo Wildblumen noch auf so großer Fläche wachsen, dass wir auch ein paar für die Deko mitnehmen können. Am besten solche, die überall wachsen. In meiner Heimat im Erzgebirge oder bei uns daheim in den Siegauen gibt es große Flächen Wildblumen, da pflücke ich schon mal was als Deko oder zum naschen.
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Kennt ihr das? Ihr wollt mal was anderes als Wasser, Saft oder Smoothies. Da kommt einem Wasser mit etwas Geschmack als leichte Alternative gerade recht. Doch beim Blick auf die Zutatenliste steht leider schnell fest, dass das tolle Früchtebild, was die Flasche ziert, nicht hält, was es verspricht. Meist sind nur Aromen und Zucker drin. Da hilft auch das tollste Bild nix. Als Alternative setzen wir hin und wieder Vitaminwasser an. Es muss eine Zeit lang ziehen, am besten einen ganzen Tag, so gehen Vitamine und Heilstoffe aus den Kräutern, Antioxydantien, Enzyme und das leckere Aroma in das Wasser über. Eine tolle Alternative zu künstlichen Limonaden, Eistees und sonstigen Softdrinks. Aber diesen Kram hast du dir ja eh schon längst abgewöhnt.
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Hand aufs Herz, trinkst du ausreichend Wasser? Ich ertappe mich schonmal mit dem Gedanken, ich hätte zu wenig getrunken. Und weil ich mir manchmal wünsche, mich würde jemand daran erinnern, möchte ich heute euch animieren, mehr Wasser zu trinken. Und am besten geht das, wenn man sich kurz ins Gedächtnis zurück ruft, warum Wasser so wichtig ist. Ich habe schon lange beschlossen, sehr auf mich zu achten und jeder Tag, an dem ich zu wenig getrunken habe, bereitet mir ein schlechtes Gewissen meinem Körper gegenüber. Ich verrate euch, was es bei Wasser alles zu beachten gibt und meine Tricks, 3 Liter Flüssigkeit am Tag fast automatisch zu trinken.
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